Engagementbericht einer deutschen Ärztin in Bukarest

Auf Einladung von Support Ulm e.V. berichtete die deutsche Ärztin, Dr. Angela Keim, am 12. Juli 2019 von Ihrem Engagement im CONCORDIA-Sozialzentrum in Bukarest.

Die medizinische Versorgung in Rumänien ist noch immer weit unter den Standards, die wir in Westeuropa kennen. CONCORDIA Sozialprojekte wendet sich vor allem an obdachlose Jugendliche und bietet ihnen nicht nur medizinische Versorgung, sondern - darauf aufbauend - auch die Chance, in ein geregeltes Leben zurückzukehren. CONCORDIA Sozialprojekte schaffte schon mehrfach das "Wunder" und konnte aus ehemaligen Straßenkindern Bäckerinnen, Köche oder Kellner machen.

Die Gäste der gut besuchten Veranstaltung im Venet-Haus in Neu-Ulm hörten einen engagierten und bewegenden Vortrag der gebürtigen Ulmerin Dr. Keim. Sie berichtete von den Problemen und Nöten, mit denen die obdachlosen Jugendlichen und jungen Menschen im CONCORDIA-Sozialzentrum ankommen.

Werner Schneider, der Kuratoriumsvorsitzende der CONCORDIA Stiftung Deutschland und Gastgeber der Veranstaltung, dankte Frau Dr. Keim sehr herzlich für Ihr Engagement, das nicht immer einfach sei, aber allzu oft einen entscheidenden Unterschied für die bedürftigen Menschen vor Ort mache.

Ein herzliches Dankeschön auch an Support Ulm e.V., insbesondere dem Vorsitzenden Herrn Prof. Maier sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden Philipp Schneider, die mit großzügigen Spenden das Engagement von Dr. Keim in Bukarest in den vergangenen Jahren unterstützen und diese Veranstaltung initiierten.


15 Jahre CONCORDIA Moldau

Seit 15 Jahren hilft CONCORIDA Moldau den Ärmsten in Europa: Kindern, Jugendlichen, alten Menschen und Familien in der Republik Moldau.

Am 26. März 2019 feierte CONCORDIA Moldau ihren Geburtstag mit einer Festveranstaltung in der Kleinstadt Tudora. Im dortigen CONCORDIA-Sozialzentrum, nahe der ukrainischen Grenze, fanden sich Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde Tudora sowie der umliegenden Gemeinden ein. Sie alle sind dankbar, nicht nur für die Unterstützung und Verpflegung, die CONCORDIA hier den Bedürftigen zukommen lässt, sondern auch dafür, dass sich hier im Zentrum eine Dorfgemeinschaft neu bilden konnte.

Ein Chor sowie eine Kinder-Theatergruppe, die hier regelmäßig proben, führten ihre Stücke auf.

Zu Gast bei diesen Feierlichkeiten waren die Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder der deutschen CONCORDIA Sozialprojekte Stiftung. Sie waren beeindruckt von der Gastfreundschaft, die ihnen hier zu Teil wurde sowie von dem im Sozialzentrum produzierten Honig und Backwaren.

Aber auch die Armut, die sie in diesem Teil des Landes gesehen haben, ließ die Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder nicht unberührt und bestärkte sie in ihrem Entschluss, den Menschen – und vor allem den Kindern – in der Republik Moldau durch ihr Engagement und durch die Gewinnung von weiteren Unterstützerinnen und Unterstützer zu helfen.

Bilder der Feierlichkeiten finden Sie hier.


Fotoausstellung von Andrea Diefenbach

Gemeinsam mit dem Katholischen Bildungswerk Stuttgart organisierte CONCORDIA Sozialprojekte eine Ausstellung der Künstlerin Andrea Diefenbach zur Republik Moldau, dem "Land ohne Eltern". Die Ausstellung war im Haus der Katholischen Kirche in der Stuttgarter Königstraße vom 21. November 2018 bis zum 5. Januar 2019 zu sehen. Viele Besucherinnen und Besucher bekamen einen Eindruck von den schlimmen Lebenssituationen, in der sich Eltern und Kinder auch heute noch in der Republik Moldau befinden: Viele Kinder bleiben alleine, bei Großeltern oder anderen Verwandten zurück, während die Eltern als Arbeitsmigranten meist nach Südeuropa (v.a. Italien) gehen, um dort den Lebensunterhalt für die Familie zu verdienen.

Über diesen Link erhalten Sie ein paar Eindrücke der Ausstellung.


CONCORDIA vernetzt die Zivilgesellschaft in Stuttgart

Gemeinsam mit dem Netzwerk Zivilgesellschaft der EU-Donauraumstrategie lud CONCORDIA Sozialprojekte Stiftung Deutschland am 13. September 2018 die in Ost- und Südosteuropa aktiven Organisationen aus Baden-Württemberg sowie kommunale Stellen mit Südosteuropabezug ins Haus der Katholischen Kirche.

Die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung des Landes Baden-Württemberg, Gisela Erler, unterstrich in Ihrem Impulsvortrag vor den rund 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Bedeutung des zivilgesellschaftlichen Engagements für Deutschland und den gesamten Donauraum.

Ziel der Veranstaltung war ein Dreifaches: Vernetzung der in (Süd-)Osteuropa aktiven Organisationen, fachlicher Austausch und inhaltliche Arbeit in Workshops sowie öffentliche Sichtbarkeit der teilnehmenden Organisationen durch einen Markt der Möglichkeiten.

Im Rahmen des Veranstaltungsformats einer Unconference bestimmten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer das Konferenzprogramm selbst: Die Workshopvorschläge aus den Reihen der Teilnehmenden, die auf das größte Interesse stießen, wurden in zwei Workshop-Runden durchgeführt. Die größte Nachfrage erzielten unter anderem die Themen Weiterentwicklung von Public Private Partnerships im Donauraum, Jugend im Donauraum, Soziales Europa, Empowerment von Frauen und Stärkung der Zivilgesellschaft, zu denen jeweils intensiv gearbeitet wurde. Die Ergebnisse wurden im Schlussplenum vorgestellt.

In den Gesprächen im Nachgang der Veranstaltung zeigte sich erfreulicherweise schon ein erster Erfolg: Die Impulse, die sich aus dem fachlichen Austausch sowie aus den Anregungen von Frau Erler ergaben, würden in die Planungen und zukünftige Arbeit der teilnehmenden Organisationen aufgenommen, einige neue Kooperationsideen seien schon für kommende bilaterale Treffen auf der Tagesordnung.

Impressionen der Veranstaltung finden Sie hier.


Charity Event zu Gunsten von CONCORDIA

Am 6. Juli 2018 organsierte Support Ulm e.V. gemeinsam mit Partnerorganisationen und dem Musiker und Kabarettisten Nepo Fitz einen Charity Abend zu Gunsten der CONCORDIA Stiftung Deutschland. In der Galerie im Venet-Haus, die der Vorsitzende des Kuratoriums von CONCORDIA, Werner Schneider, zur Verfügung stellte, begeisterte Nepo Fitz die Gäste.

Einen ausführlichen Bericht sowie Bilder der Veranstaltung finden Sie auf der Seite von Support Ulm e.V.

Support Ulm e.V. unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Heinz Maier unterstützt im Rahmen des Engagements im Donauraum CONCORDIA Sozialprojekte. Ziel des Neu-Ulmer Vereins ist es, in Entwicklungsländern und Krisengebieten bereits bestehende medizinische Projekte durch Geld- und Sachleistungen zu unterstützen. In vielen der CONCORDIA-Projekte gehören Angebote der medizinischen Grundversorgung mit zu den notwendigen Hilfestellungen für die Menschen.


Deutsche Frisöre schneiden und coachen in Sofia

Die Frisöre der Barber Angels Brotherhood besuchten vom 7. bis 9. Oktober 2017 CONCORDIA Sozialprojekte in Bulgarien und schnitten bedürftigen Kindern und Jugendlichen die Haare. Die Barber Angels beschenkten die Kinder und Jugendlichen nicht nur mit dem Haarschnitt ihrer Idole - sondern vor allem mit Wertschätzung, Zeit und Zuwendung.

Am Nachmittag zeigten und übten die Barber Angels mit den derzeitigen Auszubildenden im CONCORDIA Frisörsalon einige Schnitt-Techniken und verliehen ihnen anschließend ein Barber-Angels-Zertifikat für das absolvierte Coaching. Die angehenden bulgarischen Frisöre waren begeistert und sind motiviert, die Ausbildung abzuschließen.

CONCORDIA Sozialprojekte sagt einen herzlichen Dank an die Barber Angels und freut sich auf den nächsten Besuch in Sofia.

Hier geht's zum Vorbericht der gemeinsamen Aktion auf Region TV Stuttgart und hier zu einigen Bildern des Events.


Festakt zur Stiftungsgründung

Mit einem Festakt am 14. Oktober 2016 wurde die CONCORDIA Sozialprojekte Stiftung Deutschland in den Räumen der Baden-Württembergischen Bank am Stuttgarter kleinen Schloßplatz offiziell aus der Taufe gehoben. Claudia Diem, Mitglied des Vorstands der BW-Bank und Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der deutschen CONCORDIA-Stiftung begrüßten die zahlreichen Gäste.

In einem ersten Podiumsgespräch stand die Frage im Mittelpunkt, warum überhaupt ein Engagement in den Ländern Südosteuropas notwendig sei. Hierüber sprach Dr. Thomas Birtel mit zwei Südosteuropa-Experten: Susanne Neib vom Staatsministerium Baden-Württemberg und Dr. Bert Hoppe von der Friedrich-Ebert Stiftung. In einem zweiten Podiumsgespräch stellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den CONCORDIA-Projektländern die Arbeit der Organisation anhand konkreter Beispiele vor. Umrahmt wurde die Veranstaltung von jungen Musikern, die in Wohneinrichtungen der CONCORDIA in Rumänien leben.

Die CONCORDIA Sozialprojekte wurde von Beginn an auch von Förderern und Spendern aus Deutschland in ihrer Arbeit unterstützt. „Die dramatischen Bilder von Straßenkindern und verwahrlosten Kindern in Kinderheimen in Südosteuropa haben damals schon die Menschen berührt, vor allem auch in Deutschland. Diesen Förderern möchten wir mit der heutigen Stiftungsgründung näher  entgegenkommen“, erklärt Ulla Konrad, Vorstandsmitglied CONCORDIA Sozialprojekte Stiftung Deutschland und geschäftsführender Vorstand der österreichischen CONCORDIA Sozialprojekte Gemeinnützige Privatstiftung.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem heutigen Tag offiziell unsere Arbeit beginnen können“, fügt Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender der CONCORDIA Sozialprojekte Stiftung Deutschland, hinzu. „Für die deutsche Stiftung wünsche ich mir, dass es uns gelingt, die Menschen hier für die Partnerländer Rumänien, Bulgarien und Moldau zu interessieren.“ Die bisherige Erfolgsgeschichte von CONCORDIA wolle man damit in Deutschland fortsetzen.

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